Pflegeversicherung

 

 

 

 

Privatvorsorge wird immer wichtiger

Wenn das Einfachste schwierig wird
DAS R+V-PFLEGEKONZEPT – DIE FINANZIELLE ABSICHERUNG FÜR DEN PFLEGEFALL

Ob durch Unfall, Krankheit oder Alter – jeder Mensch kann zum Pflegefall werden. Ende 2007 waren in Deutschland 2,25 Millionen Menschen pflegebedürftig. Das Statistische Bundesamt prognostiziert, dass es in zehn Jahren 2,9 Millionen Pflegebedürftige geben soll und 2050 sogar 4 Millionen. Was also tun, wenn das Gehen schwer fällt? Die Hausarbeit liegen bleibt? Oder das Waschen und Anziehen ohne fremde Hilfe nicht mehr klappt? Früher war es selbstverständlich, dass sich die Kinder um ihre Eltern kümmerten. Doch die Zeiten haben sich geändert – heute wird meist fremde Hilfe benötigt: Morgens und abends kommt eine Krankenschwester vorbei. Mittags bringt ein Menüservice „Essen auf Rädern“. Und einmal in der Woche putzt eine Zugehfrau die Wohnung. Das alles kostet Geld. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen kleinen Teil der Ausgaben.

Wer die aktuelle Pflegestatistik zu Rate zieht, kann die Versorgungslücken erkennen: Bereits in Pflegestufe I fehlen bei vollstationärer Pflege rund 1.260 Euro im Monat. In den Pflegestufen II und III ist die Situation noch gravierender: Der Pflegebedürftige muss hier monatlich circa 1.430 Euro bzw. 1.640 Euro selber aufbringen. Und auch bei professioneller Pflege zu Hause ist der Eigenanteil nicht unerheblich. Experten schätzen ihn in Pflegestufe III sogar noch höher ein als bei vollstationärer Pflege.

Eine Lösung bietet jetzt die R+V Krankenversicherung mit einer neuen privaten Pflegezusatzversicherung:
Sie ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und schützt Pflegebedürftige sowie deren Angehörige vor finanziellen Belastungen im Pflegefall. Das R+V-PflegeKonzept umfasst drei Pflegetagegeld-Tarife: Pflege classic, Pflege comfort und Pflege premium. Eine Besonderheit:
Leistungen sind bereits ab Pflegestufe 0 möglich - also beispielsweise für viele Demenzkranke.

Beispiel Pflege classic: Günter H. (60) weiß, dass im Ernstfall die gesetzliche Pflegeversicherung nicht reicht. Deshalb sichert er sich für die Schwerstpflegebedürftigkeit (Pflegestufe III) ab. Für die „Pflege classic“ zahlt er monatlich 17,80 Euro. Wenn er später einmal viel Hilfe benötigt, springt die private Pflegeversicherung ein: Günter H. bekommt dann von der R+V jeden Monat 1.500 Euro – also 100 Prozent des vereinbarten Tagessatzes von 50 Euro. Tritt der Pflegefall ein, muss Günter H. keine Beiträge mehr zahlen.

Beispiel Pflege comfort: Katrin W. (45) möchte fürs Alter vorsorgen und entscheidet sich für den Tarif "Pflege comfort" für 37,80 Euro monatlich. Er setzt schon ab Pflegestufe II ein. Sobald das Gutachten vom Medizinischen Dienst vorliegt, zahlt die Versicherung 70 Prozent des vereinbarten Tagessatzes. Bei einem Tagessatz von 50 Euro wären das 1.050 EUR im Monat. Bei Pflegestufe III erhält Katrin W. 100 Prozent – also 1500 Euro. Auch sie muss im Pflegefall keine Beiträge mehr zahlen.

Beispiel Pflege premium: Hermann S. (50) wählt das Rundum-Paket - die „Pflege premium“ für 40,50 Euro im Monat. Damit ist er auch schon in der sogenannten Pflegestufe 0 und in Pflegestufe I abgesichert. Bei einem vereinbarten Tagessatz von 50 Euro bekäme er auch schon bei Frühformen der
Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen 450 Euro im Monat; in Pflegestufe II 1050 Euro (70 Prozent) und in Pflegestufe III die maximalen 1500 Euro (100 Prozent).

Gut für die Kunden: Die R+V zahlt das vereinbarte Pflegetagegeld unabhängig davon, ob der Versicherte im Heim lebt oder zu Hause von Pflegekräften oder Familienangehörigen gepflegt wird. Rechnungen und Belege müssen sie nicht vorlegen. Der Schutz beginnt mit Versicherungsbeginn. Ist noch kein Pflegefall eingetreten, sorgt eine eingebaute Dynamik dafür, dass sich das Pflegegeld alle drei Jahre um 10 Prozent erhöht. Weiterer Vorteil: Alle Versicherten, die jünger als 52 Jahre alt sind, können ihre Pflegeversicherung als Sonderausgaben beim Finanzamt absetzen. Der Fiskus akzeptiert Beiträge von bis zu 184 Euro pro Jahr.

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 18. August 2010

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