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Durch den Bau der neuen Eisenbahnstrecke - der Friedrich-Wilhelm-Nordbahn - von Kassel nach Bebra und weiter nach Gerstungen wuchs das Dorf Bebra, das im Jahre 1900 rund 2700 Einwohner hatte, und weitete sich entlang seiner Hauptstraße aus. In dem aufstrebenden Ort wurden neue Handwerksbetriebe gegründet, die Startkapital für ihre Betriebe benötigten. Diese Mittel zu beschaffen, hatte den Vorsitzenden des Bürgervereins Bebra, Lehrer Friedrich Otto, Bebra, veranlasst, sich Material zu beschaffen, um die Voraussetzungen für die Gründung einer Spar- und Kreditgenossenschaft in die Wege zu leiten. In den Nachbarorten waren schon Spar- und Darlehnskassen gegründet worden. Der frühere Raiffeisenverband Kurhessen e.V. in Kassel wurde im Jahre 1882 in Bebra, im damaligen Hotel Schlüter, am Bahnhof, ins Leben gerufen. Auch bestand schon ein allgemeiner Verband der auf Selbsthilfe beruhenden Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften e.V. Berlin-Charlottenburg. Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Schöpfer des ländlichen Genossenschaftswesens, hatte im Jahre 1848 den Konsumverein in Weyerbusch gegründet, aus dem heraus sich die ländlichen Spar- und Darlehnskassenvereine entwickelt haben.
Am 15. Dez. 1908 war es nun soweit, dass Lehrer Friedrich Otto, Bebraer Bürger, in das Gasthaus Röse in Bebra eingeladen hatte, um eine Bebraer Kreditgenossenschaft zu gründen. Die Resonanz zu dieser Einladung war gut. 30 Handwerker, Gewerbetreibende, Arbeiter, Beamte und Kaufleute bezeugten durch ihre Unterschrift unter das Gründungsprotokoll die Gründung einer Spar- und Kreditgenossenschaft mit dem Namen Spar- und Darlehnskasse, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung in Bebra.
Unter Mitwirkung des Verbandsanwaltes Justizrat Dr. Harnier in Kassel, sowie aus Unterlagen des schon bestehenden Vorschussvereines in Hersfeld, wurde die Satzung der Genossenschaft erstellt. Schon am 21. Dezember 1908 erfolgte bei dem Amtsgericht in Rotenburg a.d.F., Abt. Genossenschaftsregister, unter Benennung der Vorstandsmitglieder die Eintragung der Satzung in das Genossenschaftsregister.
Gründer der Genossenschaft waren:
Heinrich Sprenger, Lehrer Ernst Nagel, Klempnermeister Georg Becker, Kaufmann Friedrich Otto, Lehrer August Beyer, Postassistent Johannes Hamann, Schreinermeister Martin Göbel, Spediteur Otto Rosenstock, Metzgermeister Friedrich Janßen, Bauunternehmer Anton Appelmann, Malermeister Friedrich Enatz, Lokführer Karl Phieler, Schreinermeister Gustav Wiegand, Bäckermeister Gustav Eduard Wolf, Lokführer Nikolaus Becker, Bildhauer Joseph Oppenheim, Kaufmann Meier Abraham, Kaufmann Salli Landau, Handelsmann Konrad Röse, Rentner August Küllmer, Dentist Berthold Neubelt, Eisenbahn-Angestellter Konrad Becker, Sattlermeister Wilhelm Salzmann, Versicherungsbeamter Johs. Schmidt, Malermeister Gottfried Melzer, Zugführer Friedrich Gleim, Lokführer Franz Spielmann, Güter-Vorsteher Georg Röse, Gastwirt Leopold Wetzel, Schlossermeister Friedrich Dietrich, Schreinermeister
Der erste Vorstand der Genossenschaft bestand aus den Herren:
1. Postassistent August Beyer als Direktor 2. Lehrer Friedrich Otto als Rendant 3. Kaufmann Georg Becker als Stellvertreter des Direktors 4. Dentist August Küllmer als Vorsitzender 5. Kaufmann Josef Oppenheim als Beisitzer
Zum Aufsichtsrat gehörten die Herren:
1. Lehrer Heinrich Sprenger, Vorsitzender 2. Rentner Konrad Röse, stellv. Vorsitzender 3. Kaufmann Meier Abraham, Schriftführer 4. Lokführer Friedrich Klein 5. Klempnermeister Ernst Nagel 6. Metzgermeister Otto Rosenstock 7. Spediteur Martin Göbel 8. Bildhauer Nikolaus Becker 9. Malermeister Johannes Schmidt
Zu Beginn des neuen Jahres (1909) wurden die ersten Kassenstunden im Hause des Spediteurs Martin Göbel in Bebra in der Nürnberger Straße abgehalten. Schon am 1. April 1909 wurde das Geschäftslokal in das Haus des Herrn Jakob Spohr in der Hersfelder Straße verlegt, der zugleich die Führung der Kassengeschäfte übernahm.
Mit dem Wachsen der Bahnhofsanlage und all den damit verbundenen technischen Notwendigkeiten und Bauten wurden auch die letzten Widerstände der Einheimischen gegen die Eisenbahn gebrochen. So mancher Gegner der neuen Zeit vertauschte seinen Bauernkittel mit der „Iseboahnskapp", denn er hatte gesehen, dass die Eisenbahnbediensteten mehr Geld als die Bauern in den Händen hatten und sich mehr leisten konnten. Schon der erste Jahresabschluss der Genossenschaft zum 31.12.1909 brachte ein erfreuliches Ergebnis. In der ersten Generalversammlung am 5. März 1910 konnte vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Herrn Lehrer Heinrich Sprenger, berichtet werden, dass das erste Geschäftsjahr durchaus eine günstige Entwicklung genommen habe. Der Vorsitzende des Vorstandes, August Beyer, erläuterte den Jahresabschluss. Er hob hervor, dass der Jahresumsatz 713.651,15 Mark betragen habe. An Spareinlagen verfüge die Genossenschaft über 73.426,-- Mark. Die Geschäftsguthaben seien auf 6.672,-- Mark angestiegen, und 75 Mitglieder gehörten der Genossenschaft an. Ein Reingewinn von 1.403,81 Mark sei erarbeitet worden. Jakob Spohr, der die Geschäfte als Rendant der Bank führte, bekam für seine Tätigkeit und die Bereitstellung des Kassenzimmers jährlich 600,-- Mark.
Der Ausbruch des 1. Weltkrieges am 1. August 1914 brachte für Bebra und die Verwaltungsorgane der Genossenschaft große Aufgaben. Über den Bahnknotenpunkt Bebra rollten sehr viele Militärtransporte nach dem Westen, deren Soldaten und Pferde hier verpflegt wurden. Mit Beginn des Krieges setzte ein stärkerer Ansturm auf die Einlagen der Kasse ein. Zu den Fahnen einberufene Sparer mussten Anschaffungen machen und benötigten somit ihre Ersparnisse.
Die Inflation bremste wie bei allen Geldinstituten die bisher stetige Entwicklung der Spar- und Darlehnskasse. Neu musste begonnen und aufgebaut werden. Die Generalversammlung der Genossenschaft genehmigte am 25. September 1924 die Papiermarkbilanz. Aktiva und Passiva schlossen mit 32.626.241.090.280.830,-- (32 Trillionen 626 Billionen 241 Milliarden 90 Millionen 280 Tausend 830) Mark ab. Gleichzeitig wurde die Goldmarkbilanz genehmigt.
Am 28.12.1926 fassten Vorstand und Aufsichtsrat den großzügigen Beschluss, eine Aufwertung der Spareinlagen, umgerechnet auf den Goldwert, von 8 % durchzuführen. Die notwendigen Mittel sollten aus den Gewinnen angesammelt werden. Dieser Aufwertungssatz wurde durch Beschluss vom 11.2.1930 auf 10 % erhöht.
Der Bau eines neuen eigenen Bankgebäudes im Jahre 1928 in der Nürnberger Straße und der Einzug im Jahre 1929 wirkten sich positiv auf den Geschäftsverkehr aus. In die neuen Räume zogen ein: Herr Konrad Ulm als Rendant und Vorstandsmitglied, Herr Heinrich Claus als Bankangestellter und der neu eingestellte Banklehrling Martin Holl. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage in den 30er Jahren behauptete sich die Genossenschaft. Ihre Jahresabschlüsse zeigten erfreuliche Ergebnisse. So wurde im Jahr 1930 ein Umsatz von 8.292.689,74 und eine Bilanzsumme von 641.566,01 Reichsmark erzielt. Der Gewinn belief sich auf 8 704,85 Reichsmark.
Dem aufstrebenden Ort Bebra, der durch seine Stellung als Eisenbahn-Knotenpunkt mit einem gesunden Gewerbeleben über die Grenzen Hessens bekannt geworden war, wurden im Jahre 1935 die Stadtrechte verliehen. Die verhängnisvollen Rückschläge 1943 an allen Fronten und die Verstärkung der alliierten Bombenangriffe auf deutsche Städte brachten eine Wende. So wurde auch Bebra am 4.12.1944 von einem Bombenangriff getroffen. Am Bahnhof und den Bahnanlagen, denen der Bombenangriff eigentlich galt, richtete er verhältnismäßig geringe Zerstörungen an. Alle drei Kirchen in Bebra fielen den Bomben zum Opfer. Es wurden 43 Wohnhäuser zerstört bzw. beschädigt. Die Stadt hatte 57 Tote zu beklagen.
 Unvergesslich bleibt das Jahr 1948 mit der Währungsreform. Am Währungsstichtag, dem 20. Juni 1948, hatte die Bank eine Bilanzsumme von 6.619.247,94 RM. Die Spareinlagen beliefen sich auf 4.319.925,43 RM, die Einlagen in lfd. Rechnung (Girokonten) auf 545.137,86 RM und die Geschäftsguthaben auf 111.813,81 RM. Die Reichsmark wurde am 21. Juni 1948 durch die Deutsche Mark ersetzt. Am Währungsstichtag, 20. Juni 1948, bekam jede Person in den von der Stadt Bebra eingerichteten Stellen die sogenannte Kopfquote von 40,-- Deutsche Mark gegen Zahlung von 60,-- Reichsmark. Die restlichen 20,-- DM sollten einen Monat später ausgehändigt werden. In der darauffolgenden Woche hatten die Geldinstitute das Altgeld (Reichsmark) sowie die Anmeldung der Guthaben der Reichsmarkkonten entgegenzunehmen. Im weiteren Verlauf wurden die RM-Altgeldkonten nach einem komplizierten Verfahren auf Deutsche Mark umgerechnet. Die Währungsreform führte zu einer starken Schrumpfung des Bilanzvolumens. Die Bilanzsumme von 6.619.247,94 Reichsmark schmolz auf 483.872,78 Deutsche Mark zusammen. Mit Beginn des Jahres 1949 begann eine allmähliche Beruhigung der Verhältnisse. Dank des Vertrauens zur Deutschen Mark setzte bald wieder eine lebhafte Geschäftstätigkeit ein. Die Bilanzsumme der Bank hatte 1952 die erste Million bereits überschritten.
Das Vertrauen, das alle Kreise der Bevölkerung der Genossenschaft entgegenbrachten, animierte,eine Erweiterung des Tätigkeitsfeldes über den örtlichen Rahmen hinaus anzustreben. Der Vorstand setzte diese Bestrebungen in die Tat um, nachdem durch Bescheid des Hess. Ministers für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Wiesbaden, am 21.11.1958 die Erlaubnis zum Betrieb einer Zweigstelle in der ehemaligen Kupferstadt Sontra erteilt worden war. Am 20.1.1959 konnte im Hause Rauthe, in der Bäckergasse, die Zweigstelle eröffnet werden. Schon nach einem Jahr musste man feststellen, dass die Räume einer modernen Bank nicht mehr entsprachen. 1961 wurden der Erwerb und die Bebauung eines Grundstückes beschlossen und im Okt. 1962 konnte das zweigeschossige Bankgebäude in der Rosengasse seiner Bestimmung übergeben werden.
Die Expansion der Genossenschaft hielt weiter an. Um den Wünschen und Bedürfnissen der Mitglieder, Kunden und Sparer an der Zonengrenze entgegenzukommen, mietete die Bank im Juli 1963 in Obersuhl, im Hause Gliem, Räume und hielt täglich Kassenstunden ab. Im Jahre 1969 wurde ein eigenes Bankhaus in Obersuhl in der Lindenstraße erstellt und seiner Bestimmung übergeben.
Das Jahr 1966 brachte in organisatorischer Hinsicht einschneidende Veränderungen. Am 28. März wurde von der herkömmlichen Buchführung auf die elektronische Datenverarbeitung bei dem Rechenzentrum in Kassel umgestellt. Nun war es möglich, den immer größer werdenden Buchungsanfall mit all den damit verbundenen Nebenarbeiten - Zinsrechnung, mtl. Saldenlisten, Erstellung von Obligo-Saldenlisten - in kürzester Zeit zu bewältigen.
Parallel zum Bau der Zweigstelle Obersuhl erfolgte im Jahre 1969 die Verschmelzung der Raiffeisenkasse Breitenbach mit der Genossenschaft. Es wurde nur das Geldgeschäft übernommen, das Warengeschäft wurde der Raiffeisen-Warenzentrale Hessenland in Kassel übertragen.
Im Jahre 1974 wurde eine auf fremden Grund und Boden ausgebaute Zweigstelle im Stadtteil Bebra-Weiterode, Brühlstraße, seiner Bestimmung übergeben. Die sich weiter im Ausbau befindliche Zweigstelle Rotenburg wurde ebenfalls in 1974 eröffnet. Diese Bankräume am Marktplatz in Rotenburg befinden sich ebenfalls, wie in Weiterode, auf fremden Grund und Boden.
Nach schwierigen Grundstücksverhandlungen wurde im Jahre 1975 mit dem Bau des Bankneubaues in Bebra begonnen. Schon im März 1976 konnte die Richtkrone gesetzt werden. Am 22. Okt. 1976 wurde das Bankgebäude in der Amalienstraße seiner Bestimmung übergeben.
Trotz der schwieriger werdenden wirtschaftlichen Lage konnte die Bank in allen Positionen Zuwachsraten verzeichnen. Der gelungene Umbau der Zweigstelle in Breitenbach wurde im Sept. 1981 seiner Bestimmung übergeben.
Als sich die Bankräume in Sontra zu klein erwiesen, entschieden sich Vorstand und Aufsichtsrat nicht für einen Umbau, sondern für den Neuerwerb eines Grundstückes mit Neu- bzw. Ausbau; es wurde ein Geschäftshaus in Sontra, Marktplatz 10 und 11 erworben und umgebaut. Im Jahre 1982 wurde die modern eingerichtete Zweigstelle in Betrieb genommen.
Das 75. Geburtstagsjahr der Bank, das Jahr 1983, wurde von Wirtschaftsfachleuten in der Bundesrepublik als das Jahr auf der Talsohle des anhaltenden Abschwungs bezeichnet. Die Entwicklungszahlen schienen einen leichten Aufwärtstrend einzuleiten. Das Geschäftsvolumen der Bank betrug im Jubiläumsjahr 1983 DM 84.533.588,79. -------------------------- Da die Räumlichkeiten der Zweigstelle Rotenburg nicht mehr den Erfordernissen eines zeitgemäßen und modernen Bankbetriebes entsprachen, wurde in 1984 eine zusätzliche Teilfläche zu den bestehenden Geschäftsräumen im Hause Neumayer gemietet und durch einen Um- und Erweiterungsbau die neue Zweigstelle im Mai 1984 eröffnet.
Das nunmehr 25 jährige Bestehen der Zweigstelle in Obersuhl wurde von den Gremien der Bank zum Anlass genommen, Renovierungsarbeiten in größerem Umfang durchzuführen und die Zweigstelle neu zu möblieren. Im Mai 1988 konnte die Zweigstelle in einem neuen Gewand eröffnet werden.
Anfang 1989 wurde die erste Selbstbedienungszone mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker für die Kunden in der Hauptstelle in Bebra eröffnet. Aufgrund der schnellen Annahme der SB-Zone in Bebra durch unsere Kunden wurde bereits im Oktober 1989 ein SB-Bereich in der Zweigstelle in Sontra eröffnet. In den folgenden Jahren wurden alle Zweigstellen mit Selbstbedienungszonen ausgestattet.
Die Grenzöffnung der DDR am 9. Nov. 1989 hat für uns Deutsche und für Europa tiefgreifende wirtschaftliche und politische Wandlungen gebracht. Der Kampf gegen Bevormundung und Misswirtschaft, der im Osten Europas seinen Anfang nahm, hat den Völkern dort ein hohes Maß an Freiheit und Selbstbestimmung gebracht.
Im Febr./März 1991 hatten die Verwaltungsorgane beschlossen, eine neue Zweigstelle in Gerstungen/Thüringen zu eröffnen, da wir durch viele neue Kunden aus dem angrenzenden neuen Bundesland, die insbesondere von unserer Zweigstelle in Obersuhl betreut wurden, hierzu angeregt und motiviert wurden.
Es wurden entsprechende Räume in der Wilhelmstraße 67 angemietet und umgebaut; am 28.10.1991 wurde die jetzige Zweigstelle in Gerstungen eröffnet. Da sich die Umbauarbeiten länger hinauszogen, wurde kurzfristig vorher ab Juni 1991 eine Notzweigstelle im Nachbarhaus eröffnet.
In 1993 erfolgten der Umbau und die Erweiterung unserer Zweigstelle in Sontra um zusätzliche Beratungs- und Besprechungsräume durch Anmietung der direkt angrenzenden Räume des Nachbargebäudes. Auch der Selbstbedienungsbereich wurde erweitert und neu gestaltet.
Bedingt durch die hohe Frequentierung des Selbstbedienungsbereiches in der Hauptstelle war es notwendig, diesen zu vergrößern und mit weiteren Geräten auszustatten. Im September 1995 konnte der neue SB-Bereich eröffnet werden.
Nach 21 Jahren Nutzung war es im Jahre 1997 unbedingt notwendig, die Bank im Innenbereich gründlich zu renovieren, um einerseits den gesetzlichen Arbeitsplatzrichtlinien und andererseits den Anforderungen an ein modernes Finanzdienstleistungsunternehmen zu entsprechen. Am 4. Okt. 1997 zur Bebraer Kirmes wurde die umgebaute Hauptstelle eingeweiht.
Auch bei der Geschäftsstelle in Weiterode entsprachen Ausstattung, Technik und Sicherheitsauflagen nicht mehr den Anforderungen. Da einerseits festgestellt wurde, dass bereits ein großer Teil unserer Kunden aus Weiterode die Bankgeschäfte bei der Hauptstelle in Bebra tätigte, und andererseits eine Modernisierung für die teilzeitgeöffnete Geschäftsstelle zu kostenaufwändig wäre, wurde nach langen Überlegungen der Entschluss gefasst, die Geschäftsstelle zum 30.11.1996 zu schließen. Nachdem schon seit einiger Zeit mit verschiedenen Nachbargenossenschaften über Wege einer Zusammenarbeit gesprochen wurde, entschloss man sich im Jahre 1999 zuerst zu einer Kooperation und später zu einer Fusion mit der Raiffeisenbank Alheim eG. Die hierzu erforderlichen Beschlüsse wurden von den Generalversammlungen in Alheim am 27.4.1999 und in Bebra am 12.5.1999 jeweils ohne Gegenstimme gefasst. Die Fusion wurde rückwirkend auf den 01.01.1999 beschlossen. Maßgebend waren die Jahresabschlüsse per 31.12.1998. Hier einige markante Positionen aus diesen Bilanzen.
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Bebra
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Alheim-Heinebach
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Gesamt
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Bilanzsumme in Mio DM
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248
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125
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373
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Einlagen
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211
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99
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310
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Kredite
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193
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106
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299
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Mitarbeiter
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39
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20
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59
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zusätzl. Ausbildende
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2
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5
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7
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Mitglieder
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3.465
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1.948
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5.413
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Ziele der Fusion waren:
Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und damit die langfristige Existenzsicherung Verbesserung der Organisation und rationellere Arbeitsabwicklung Verbesserung der Qualität der Mitarbeiter und damit auch des Dienstleistungsangebotes Kosteneinsparung durch Wegfall von Doppelarbeiten und Rationalisierung einzelner Stellen Sicherung der Arbeitsplätze.
Auch im Rückblick kann gesagt werden, dass durch die Verschmelzung und die damit verbundene Bündelung der Kräfte die beabsichtigten Ziele erreicht wurden. Es entstand eine regional orientierte, wettbewerbsfähige Genossenschaftsbank, die auch in Zukunft in der Lage sein wird, die Wünsche und Anforderungen ihrer Mitglieder und Kunden an ein modernes Kreditinstitut zu erfüllen und deren Interessen zu wahren. Es gab keine betriebsbedingten Kündigungen. Alle Arbeitnehmer wurden übernommen.
Am 31.12.01 wurde die DM in Deutschland verabschiedet und ab 1. Januar 2002 wurde der EURO in Deutschland eingeführt.
In der Jahren 2002 bis 2007 wurden in der Hauptstelle und verschiedenen Geschäftsstellen Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen, insbesondere wurde das alte Raiffeisengebäude in Alheim grundlegend saniert.
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